Der Königssee

Urlaub vom Alltag.

Ausflugstipps

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Legendär: das Echo vom Königssee

Echo

Wer will es nicht auch einmal hören - das weltberühmte Königssee-Echo! Mit seiner Trompete oder einem Flügelhorn lockt es der Bootsführer aus der steilen Felswand. Je nach Witterung ist das Echo ein- bis zweimal zu hören. 

Früher wurde das Echo mit einem Handböller geschossen. Damals hörte man das Echo bis zu siebenmal anschlagen. Aufgrund der Brandgefahr wurde das Böllerschießen auf den Booten verboten. 

Mit dem Ranger unterwegs in St. Bartholomä!

Halbinsel St. Bartholomä

Jeden Mittwoch und Sonntag zwischen Mitte Mai und Ende Oktober führt Sie ein Ranger des Nationalparks durch die ursprüngliche Natur der Halbinsel St. Bartholomä. Sie erfahren dabei viel über die seltene Tier- und Pflanzenwelt. Ein besonderes Erlebnis!

Treffpunkt jeweils um 10.30 Uhr an der Anlegestelle St. Bartholomä, Dauer ca. 2 Stunden. Bitte kalkulieren Sie für den Fahrkartenkauf und die Bootsfahrt nach St. Bartholomä mind. 45 Min. ein.

Die Führung mit dem Ranger ist kostenlos (nur die Bootsfahrt ist zu bezahlen). Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Mit dem Ranger unterwegs in der Wildnis am Obersee!

Obersee

Auf dem Weg von Salet zum Obersee und weiter zur Fischunkelalm erfahren Sie mehr über den Lebensraum Wald und werden anhand von Borkenkäferereignissen Zeuge natürlicher Waldkreisläufe.

Termine 2015: 10., 25. Juni, 09. und 23. Juli, 6. und 20. August, 3. und 17. September sowie 01. Oktober.

Treffpunkt jeweils um 11.00 Uhr an der Anlegestelle in Salet, Dauer bis ca. 14.30 Uhr. Bitte kalkulieren Sie für den Fahrkartenkauf und der Bootsfahrt nach Salet mind. 1 Std. ein.

Die Führung mit dem Ranger ist kostenlos (nur die Bootsfahrt ist zu bezahlen). Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Barockjuwel St. Bartholomä

Wallfahrtskirche

Wer die kleine, dem heiligen Bartholomäus gewidmete Wallfahrtskirche mit ihren berühmten weinroten Zwiebeltürmchen aus dem 17. Jahrhundert besuchen möchte, muss sich auf den Wasserweg machen. Sehenswert ist auch das angrenzende Jagschloss. Die ehemalige königliche Sommerresidenz ist heute eine Gaststätte, die mit schönem Wirtsgarten und allerlei bayerischen Leckerbissen lockt.

Weitere Informationen finden Sie auch auf den Seiten der Bayerische Schlösserverwaltung.

Bergerlebnis Watzmann (2713 m)

Watzmann-Ostwand

Man muss ihn nicht besteigen, um ihm nahe zu sein! Vom Boot aus präsentiert sich der zweithöchste Berg Deutschlands mit seiner imposanten Ostwand Ehrfurcht gebietend aus nächster Nähe.

Kessel - Ausgangspunkt für schöne Bergtouren

Kessel

Für Bergsteiger, die zur hoch gelegenen Gotzenalm, der idyllischen Königsbachalm oder dem Kahlersberg aufbrechen wollen, werden die Boote hier gerne angehalten.

Bitte informieren Sie die Bootsmannschaft, dass Sie in Kessel aussteigen möchten. Gäste, die mit dem Boot von Kessel zur Seelände/Königssee fahren möchten, müssen eine orangene Schiebetafel betätigen. Diese Tafel signalisiert den vorbeifahrenden Booten, dass Gäste in Kessel eine Beförderung wünschen. 

Salet - Eingang zum Naturparadies

Salet

Von der Haltestelle Salet aus erreicht man in ca. 15 Minuten zu Fuß den herrlich gelegenen Obersee mit dem spektakulären Röthbach-Wasserfall am Ende des Tals.

Nationalpark Informationsstelle in St. Bartholomä

Nationalpark Infostelle

Die Ausstellung in einer historischen Waldarbeiterhütte informiert über die ständigen Veränderungen in der Natur - wie sie sich in der Kernzone des Nationalparks besonders gut beobachten lassen. Geöffnet täglich von Mai bis Oktober.

Wanderung zu einem besonderen Geotop: die Eiskapelle am Fuße des Watzmanns

Eiskapelle

Die Eiskapelle zählt zu den schönsten 100 Geotopen in Bayern.

Von der historischen Gaststätte St. Bartholomä führt ein schöner Wanderweg zur Kapelle St. Johann und Paul (1620, spätgotischer Stil) und weiter zur berühmten und herrlich gelegenen „Eiskapelle“ (ca. 1,5 Std. von St. Bartholomä). Am Fuße der Watzmann-Ostwand bildet im Lawinenschnee Schmelzwasser im Laufe des Sommers eine große Öffnung. Da das Gewölbe aus Eis jederzeit in sich zusammenstürzen kann, ist das Betreten der Eiskapelle lebensgefährlich.

Für die Wanderung ist gutes Schuhwerk notwendig. Die letzten 30 Min. führen weglos durch Schutt- und Geröllfelder bis zum Fuß der Watzmann-Ostwand.

Wildfütterung in St. Bartholomä im Winter

Hirsch auf St. Bartholomä (Foto NP)

Der Wintereinbruch bedeutet für das Rotwild eine schwierige Zeit. Schnee und Eis machen die Nahrungssuche beinahe unmöglich. Deshalb verließ das Rotwild früher vor dem Wintereinbruch die Bergwälder und machte sich in den schneeärmeren Auwäldern des Alpenvorlandes auf Nahrungssuche. Siedlungen und Straßen behindern heute diese Wanderungen.

Auch im Nationalpark am Königssee ist ein Überleben ohne Fütterung nicht möglich. Deshalb werden heute auf St. Bartholomä und im gegenüberliegenden "Reitl" zwei Rotwildfütterungen unterhalten.

Im Frühjahr wandert das Rotwild wieder in höhere Lagen.